Mit deutlichem Nachdruck hat sich die Stadtgemeinde Groß-Enzersdorf am 24. April 2026 an der Demonstration in St. Pölten gegen die geplante Schließung von Notarztstützpunkten und Krankenhäusern in Niederösterreich beteiligt. Vertreter:innen der Stadtpolitik, allen voran Bürgermeisterin Monika Obereigner-Sivec und Stadtrat Gerhard Baumann, sowie zahlreiche Einwohner:innen setzten gemeinsam ein klares Zeichen für den Erhalt einer wohnortnahen Notfallversorgung. Mit Sprechchören wie „Wir sind hier, wir sind laut, weil ihr uns den Notarzt klaut“ brachten die Groß-Enzersdorfer:innen ihre Sorgen um die zukünftige Versorgungssicherheit zum Ausdruck.
Gemeinsam mit Initiativen aus insgesamt elf Regionen wurde beim Demonstrationszug die Neuverhandlung des Gesundheitsplans 2040+ des Landes Niederösterreich gefordert.
Bürgermeisterin Monika Obereigner-Sivec nahm als Sprecherin der überparteilichen Plattform an Gesprächen mit den zuständigen Landesräten, Gesundheitssprechern und Experten teil und zeigt sich zuversichtlich: „Die gemeinsame Demonstration war ein wichtiger Schritt. Die zugesagte Gesprächsbereitschaft ist ein erstes positives Signal. Nun wird entscheidend sein, dass konkrete Verbesserungen folgen“, so die Bürgermeisterin.
Auch Gesundheitsstadtrat Gerhard Baumann betont die Bedeutung verlässlicher Rahmenbedingungen: „Die angekündigten Zusatzmaßnahmen müssen in der Praxis funktionieren, bevor bestehende Strukturen wie der Notarztstützpunkt verändert werden.“