Gemeinderat verabschiedet Resolution zu S1, Lobautunnel und fordert rasche, alternative Mobilitätslösungen

Donnerstag, 16. Dezember 2021AllgemeinesBürgerservice

Der Gemeinderat Groß-Enzersdorf hat in seiner Sitzung am 14.12.2021 folgende Resolution anlässlich des Baustopp des Lobautunnels für einen raschen und umfassenden Ausbau der Verkehrs-Infrastruktur und der öffentlichen Verkehrsmittel verabschiedet.

Durch den Stopp des Lobautunnels kommt es auch zum „AUS“ des Ringschlusses um Wien. Das bedeutet aber wiederum eine zukünftig unzumutbare Verkehrsbelastung für die gesamte Region.

Mit der Süd-Ost-Tangente ist die einzige Querung der Donau Richtung Süden und in die Stadt bereits lange ständig überlastet.

Der massive und rasante Wohnungsausbau im 22. Bezirk mit gleichzeitig fehlender Mobilitätsplanung und schon jetzt fehlenden Alternativen im öffentlichen Verkehr trägt wesentlich zur Verschlimmerung der Verkehrssituation bei!

Groß-Enzersdorf und die gesamte Region fordern rasche Verhandlungen aller Entscheidungsträger um schnellstens Alternativen zum Lobautunnel sowie den Ausbau der Infrastruktur und des öffentlichen Verkehrs umzusetzen!

Konkret fordern wir:

- die sofortige Errichtung des Nordring bis zum Knoten Groß-Enzersdorf gefordert, damit die geplante und bewilligte Umfahrung von Groß-Enzersdorf zur Umsetzung kommt,

- sowie umgehend Ressourcen für den notwendigen Ausbau des öffentlichen Verkehrs in Groß-Enzersdorf.
Es sind Busverbindungen gem. den Planungen der Straßenbahn bis zumindest Wittau im 5 Min. Takt sowie die bestehenden VOR Linien im ¼ Stundentakt beginnend mit März 2022 freizugeben.

Die Streckenführung der Schnellbahn bis Raasdorf muss innerhalb der Tarif Kernzone Wien erfolgen und eine direkte Anbindung aus der Großgemeinde an die bestehende Bahnstrecke (Bahnanschluss bis Groß-Enzersdorf, kurzfristig eine Busverbindung zum Bahnhof Raasdorf) als hochrangige Verbindung nach Wien, muss gewährleistet sein!

„Klimaneutralität kann nicht auf dem Rücken des Volkes ausgetragen werden. Uns steht in der Region ein Verkehrskollaps bevor, wenn nicht sofort etwas unternommen wird!

Ein Aufschieben und Verhindern der überregionalen Straßenbaumaßnahmen ohne Alternativen ist für Groß-Enzersdorf und die gesamte umliegende Region nicht mehr tragbar.“ ist Bürgermeisterin Monika Obereigner-Sivec besorgt.


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